Geht es nach den Umfragewerten, wird Donald Trump der Pr�sidentschaftskandidat der Republikaner. Ob der Ex-Staatschef aber �berhaupt auf dem Wahlzettel stehen darf, ist aktuell fraglich.
Geht es nach den Umfragewerten, wird Donald Trump der Pr�sidentschaftskandidat der Republikaner. Ob der Ex-Staatschef aber �berhaupt auf dem Wahlzettel stehen darf, ist aktuell fraglich.Unter den Gerichten der US-Bundesstaaten herrscht Uneinigkeit, ob der f�hrende republikanische Pr�sidentschaftsbewerber Donald Trump zu den jeweiligen Vorwahlen zugelassen werden soll. Der Supreme Court von Michigan lehnte es am Mittwoch ab, sich mit der Frage zu befassen.Damit bleibt eine Entscheidung unterer Instanzen bestehen, wonach die Teilnahme des ehemaligen Amtsinhabers an der Vorwahl am 27. Februar nicht Sache der Landesgerichte ist. Dagegen hatte der Supreme Court von Colorado vergangene Woche unter dem Verweis auf die Bundesverfassung ihm die Zulassung zu den dortigen Vorwahlen verweigert. Am Ende k�nnte die Entscheidung �ber Trumps Kandidatur beim Obersten Gericht der USA in Washington liegen.Trumps Gegner berufen sich in mehreren Bundesstaaten auf den 14. Zusatz zur Bundesverfassung, der aus den Zeiten des B�rgerkriegs stammt. Er untersagt Personen die Aus�bung eines Amtes, wenn sie nach dem Ablegen eines Eides auf die USA "einen Aufstand oder eine Rebellion" begangen haben.Sturm auf das Kapitol: Kritiker sehen Trump in der VerantwortungDie Kritiker sehen eine Verwicklung des Gesch�ftsmannes in den Sturm auf das Kapitol am 6. Januar 2021 als belegt an. Zwar befassen sich gegenw�rtig zwei Gerichte mit Trumps Rolle bei dem Vorfall, eines davon auf Bundes- und eines auf Landesebene. Eine formelle Anklage wegen "insurrection" � eines Aufstandes � wurde jedoch bislang nicht gegen ihn erhoben.Trump von Wahlliste gestrichen: Das bedeutet die Entscheidung in ColoradoTrump begr��te am Mittwoch die Entscheidung des Gerichts in Michigan auf seinem Kurznachrichtendienst Truth Social und sprach von einem "verzweifelten Versuch der Demokraten", ihn vom Wahlzettel in Michigan zu streichen. Die Vorwahlen der beiden gro�en US-Parteien zur K�r ihrer Pr�sidentschaftskandidaten beginnen Mitte Januar.Trump liegt bei den Republikanern mit gro�em Abstand vorn, gegen ihn d�rfte der demokratische Amtsinhaber Joe Biden antreten. Michigan ist f�r die eigentliche Pr�sidentenwahl im November von besonderer Bedeutung, weil in dem Bundesstaat mit etwa zehn Millionen Einwohnern mit einem knappen und m�glicherweise entscheidenden Ergebnis gerechnet wird.
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