Deutlich mehr Visa f�r Familiennachzug dieses Jahr

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Bis Mitte Dezember hat Deutschland rund 125.

Bis Mitte Dezember hat Deutschland rund 125.000 Visa f�r Familiennachzug vergeben - und damit deutlich mehr als 2022. An Verwandte von anerkannten Fl�chtlingen geht allerdings nur ein kleiner Teil.Deutschland hat im laufenden Jahr deutlich mehr Visa zum Familiennachzug vergeben als 2022. Bis zum 12. Dezember waren es 124.625 Visa, wie aus einer Antwort des Ausw�rtigen Amts auf eine parlamentarische Anfrage der Bundestagsabgeordneten Clara B�nger (Linke) hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Im gesamten Vorjahr lag die Zahl bei gut 117.000. Zuerst hatte das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) �ber die Zahlen berichtet. Der deutlich kleinere Teil der Visa ging 2023 den Daten zufolge an Verwandte anerkannter Fl�chtlinge (10.570), subsidi�r Schutzberechtigter (12.067) sowie von Asylberechtigten (254). Subsidi�ren Schutz bekommen Schutzsuchende, denen weder Asyl noch Fl�chtlingsschutz gew�hrt wird, die aber in ihren Heimatl�ndern mit der Todesstrafe oder Folter bedroht sind.Unter den "allgemeinen Familiennachzug" f�r Verwandte von in Deutschland lebenden Menschen, die nicht Gefl�chtete sind, wurden dagegen 101.734 Visa erteilt. Rund 12.500 Visa davon gingen zum Beispiel an Familienangeh�rige von Menschen mit t�rkischer Staatsangeh�rigkeit. Monatelanges Warten auf einen TerminAuf einen Termin zur Beantragung eines Visums m�ssen die Antragsteller teils monatelang warten. An den deutschen Botschaften in Dhaka (Bangladesch), Islamabad (Pakistan) und Lagos (Nigeria) liegt die Wartezeit nach Angaben des Ausw�rtigen Amts beispielsweise bei �ber einem Jahr. "Viele Fl�chtlingsfamilien sind aufgrund versperrter Fluchtrouten und langwieriger Asylverfahren �ber Jahre getrennt. Unzumutbare Wartezeiten bei der Visumserteilung kommen dann noch obendrauf", sagte B�nger dem RND. Viel zu oft habe dies zur Folge, dass Kinder jahrelang getrennt von einem Elternteil oder ganz ohne ihre Eltern aufwachsen m�ssten. "Das Menschenrecht auf Familienleben und das Kindeswohl werden so eklatant verletzt."


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