Messe in Bethlehem: Solidarit�t mit Menschen in Gaza

2 years ago 96

W�hrend der Gaza-Krieg weitergeht, wird in Bethlehem Weihnachten gefeiert.

W�hrend der Gaza-Krieg weitergeht, wird in Bethlehem Weihnachten gefeiert. Dabei betont der h�chste Vertreter der katholischen Kirche im Heiligen Land: Solidarit�t gilt allen, die von Krieg betroffen sind.Der h�chste Vertreter der katholischen Kirche im Heiligen Land, Pierbattista Pizzaballa, hat bei der Mitternachtsmesse in Bethlehem Solidarit�t mit den Menschen im umk�mpften Gazastreifen bekundet.Kardinal Pizzaballa verglich die Lage mit der biblischen Geschichte von Maria und Josef, f�r die in der Herberge kein Platz war. "So wie es f�r Maria und Josef war, erscheint es uns heute, als ob es keinen Raum f�r Weihnachten g�be", sagte er in der Nacht."In diesem Moment k�nnen unsere Gedanken nicht weit von jenen entfernt sein, die in diesem Krieg alles verloren haben, einschlie�lich ihrer Liebsten, und die nun vertrieben sind, allein und gel�hmt durch ihre Trauer", sagte Pizzaballa bei der Messe. "Meine Gedanken gehen ohne Ausnahme zu all denen, die von diesem Krieg betroffen sind, in Pal�stina und Israel und der ganzen Region." Er erw�hnte dabei auch die aus Israel in den Gazastreifen verschleppten Geiseln sowie "Menschen, die in Gef�ngnissen sitzen ohne das Recht auf einen Prozess". Damit bezog er sich offensichtlich auf pal�stinensische, sogenannte Administrativh�ftlinge in Israel.Aufruf zur Vers�hnungPizzaballa sagte zudem, die Pal�stinenser lebten schon seit Jahrzehnten unter israelischer Besatzung und warteten vergeblich darauf, dass die internationale Gemeinschaft eine L�sung des Konflikts finde. Er rief die Menschen dazu auf, einen inneren Raum der Vers�hnung zu schaffen. "Es wird keine Gerechtigkeit und keinen Frieden geben, au�er wir schaffen Raum f�r sie, durch unser offenes und gro�z�giges "Ja"."Der lateinische Patriarch hatte am Sonntag angesichs des Gaza-Krieges eine deutlich kleinere Weihnachtsprozession von Jerusalem aus zur Geburtskirche in Bethlehem gef�hrt. Die sonst �blichen gr��eren Feierlichkeiten in dem Ort im Westjordanland, den Christen als Geburtsort Jesu verehren, fielen wegen des Krieges aus.


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