Hamas-Chef: Keine Unterwerfung unter Bedingungen Israels

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Die Hamas und Islamischer Dschihad wollen den Kampf gegen Israel fortsetzen.

Die Hamas und Islamischer Dschihad wollen den Kampf gegen Israel fortsetzen. Hamas-Chef Sinwar behauptet, man habe dem Milit�r schwere Verluste zugef�gt. Die Zahlen der israelischen Armee sagen etwas anderes.Die militanten Pal�stinenserorganisationen Hamas und Islamischer Dschihad im Gazastreifen wollen den Kampf gegen Israel fortsetzen. Der Hamas-Chef im Gazastreifen, Jihia al-Sinwar, schrieb nach Angaben der Organisation in einem Brief an den Vorsitzenden des Hamas-Politb�ros, Ismail Hanija, sowie andere Mitglieder des Gremiums: "Die Kassam-Brigaden (der bewaffnete Arm der Hamas) f�hren einen erbitterten, brutalen und beispiellosen Kampf gegen die israelischen Besatzungstruppen."Auch der Islamische Dschihad teilte nach Angaben des Nachrichtensenders Al-Dschasira mit, man werde als Reaktion auf das Blutvergie�en im Gazastreifen weiterk�mpfen.Hamas-Chef behauptet: 5000 israelische Soldaten angegriffenSinwar behauptete, man habe der israelischen Armee schwere Verluste an Leben und Ausr�stung zugef�gt. Die Kassam-Brigaden h�tten mindestens 5000 israelische Soldaten angegriffen und davon ein Drittel get�tet, ein weiteres Drittel schwer verletzt und ein weiteres Drittel dauerhaft au�er Gefecht gesetzt. Diese Zahlen widersprechen eindeutig den Angaben der israelischen Armee, die von mehr als 150 im Gazastreifen get�teten israelischen Soldaten berichtet.Sinwar schrieb au�erdem, 750 israelische Milit�rfahrzeuge seien vollst�ndig oder teilweise zerst�rt worden. Auch diese Angaben scheinen aufgebl�ht. Die israelische Armee macht dazu keine Angaben.Sinwar: Israelische Truppen "zerschlagen"Der Gaza-Chef der Hamas behauptete abschlie�end, die Kassam-Brigaden h�tten die israelischen Truppen "zerschlagen" und seien dabei, sie zu zerschmettern. Auch diese Darstellung widerspricht der Lage. Sinwar schrieb, der bewaffnete Hamas-Arm werde sich den israelischen Bedingungen nicht unterwerfen.Sinwar reagierte damit m�glicherweise auf Berichte �ber einen �gyptischen Vorschlag, den Gaza-Krieg zu beenden. Hanija war zuletzt mit einer Delegation zu Gespr�chen in �gypten gewesen. Er gilt als Auslandschef der Hamas und lebt in Katar.Hamas-F�hrung im Visier der israelischen ArmeeBerichten zufolge soll die im Exil lebende politische Hamas-F�hrung bereits hinter dem R�cken der beiden Hamas-Anf�hrer im Gazastreifen, Sinwar und Mohammed Deif, Gespr�che f�hren, wie der Gazastreifen und das Westjordanland nach Ende des Krieges regiert werden. Israel will Sinwar und Deif, die als Drahtzieher des Terroranschlags am 7. Oktober gelten, gezielt t�ten. Es wird vermutet, dass sie sich im unterirdischen Tunnelnetzwerk im S�den des Gazastreifens verstecken.W�hrend der israelischen Offensive wurden weite Teile des Gazastreifens zerst�rt. Nach Angaben des von der Hamas kontrollierten Gesundheitsministeriums wurden mehr als 20 400 Menschen get�tet. Etwa vier von f�nf der 2,2 Millionen Einwohner des K�stenstreifens wurden nach UN-Angaben w�hrend des Krieges aus ihren Wohnorten vertrieben. UN-Hilfsorganisationen zeichnen ein Bild von Zerst�rung, Verzweiflung, Hunger, Not und Leid.Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben rund 8000 Hamas-Terroristen get�tet. Diese Angabe l�sst sich derzeit nicht unabh�ngig �berpr�fen.


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