Israel rechnet mit einem langen Krieg. Wegen Ausweitung israelischer Angriffe gibt es kaum Raum f�r Binnenfl�chtlinge. Alle Infos im Newsblog.
Israel rechnet mit einem langen Krieg. Wegen Ausweitung israelischer Angriffe gibt es kaum Raum f�r Binnenfl�chtlinge. Alle Infos im Newsblog.Hamas-Terroristen haben am 7. Oktober die Grenze zu Israel �berquert und Massaker angerichtet. Israel greift seither Ziele im von der Hamas kontrollierten Gazastreifen an. Dieser Newsblog informiert Sie �ber die aktuellen Entwicklungen:Israels Generalstabschef: M�ssen f�r Offensive im Libanon bereit sein21.28 Uhr: Das israelische Milit�r zeigt sich zunehmend bereit, den Kampf gegen die Hisbollah im Libanon entscheidend auszuweiten. "Heute haben wir eine Reihe von Pl�nen f�r die Zukunft gebilligt, und wir m�ssen, wenn n�tig, f�r eine Offensive bereit sein", sagte Generalstabschef Herzi Halevi am Mittwoch bei einem Besuch des Armeekommandos in der nordisraelischen Stadt Safed. "Die israelischen Streitkr�fte und ihr Nord-Kommando sind auf einem sehr hohen Niveau der Bereitschaft", f�gte er hinzu.Seit dem �berfall der aus dem Gazastreifen operierenden Terrororganisation Hamas auf das Grenzgebiet im S�den Israels am 7. Oktober liefert sich das israelische Milit�r st�ndige K�mpfe mit Hisbollah-Einheiten im S�dlibanon.Die Hisbollah beschoss am Mittwoch die israelische Grenzstadt Kiriat Schmona mit Raketen. Mehrere Geb�ude seien besch�digt worden, teilte die israelische Polizei mit. Menschen wurden demnach nicht verletzt. Die Beh�rden hatten zu Beginn des Kriegs in Gaza zehntausende Bewohner der Nordregion aus Sicherheitsgr�nden ins Landesinnere gebracht. Bei israelischen Angriffen auf Hisbollah-Stellungen im S�dlibanon starben am Mittwoch drei Menschen, unter ihnen ein Hisbollah-K�mpfer, wie die libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtete.WHO: Bev�lkerung im Gazastreifen ist in "ernsthafter Gefahr"20.26 Uhr: Angesichts von Hunger und andauernden K�mpfen warnt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor einer "ernsthaften Gefahr" f�r die Menschen im Gazastreifen. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus ruft die internationale Gemeinschaft dazu auf, diese Gefahr zu lindern, die auch die Arbeit der humanit�ren Helfer in dem K�stengebiet einschr�nke."Was wir jetzt dringend brauchen, ist ein Waffenstillstand, um die Zivilbev�lkerung vor weiterer Gewalt zu bewahren und den langen Weg zu Wiederaufbau und Frieden zu beginnen", betont Ghebreyesus.Am Dienstag hatte die UN-Organisation eigenen Angaben zufolge Hilfsg�ter an zwei Krankenh�user im Gazastreifen geliefert. Der Bedarf an Lebensmitteln sei in dem gesamten Pal�stinensergebiet "weiterhin akut", hie� es. Hungrige Menschen h�tten den Hilfskonvoi gestoppt, um an Lebensmittel zu gelangen.Netanjahu weist Erdogans Hitler-Vergleich scharf zur�ck16.45 Uhr: Der israelische Ministerpr�sident Benjamin Netanjahu weist den vom t�rkischen Pr�sidenten Recep Tayyip Erdo?an hergestellten Hitler-Vergleich scharf zur�ck. "Erdo?an, der Genozid an den Kurden begeht, der einen Weltrekord bei der Inhaftierung von Journalisten h�lt, die sich seiner Herrschaft entgegenstellen, ist der Letzte, der uns Moralpredigten halten kann", erkl�rt Netanjahu. Erdo?an hatte Netanjahu im Zusammenhang mit dem Gaza-Krieg mit Adolf Hitler verglichen.Sorge vor Ausweitung des Nahost-Konflikts auf Norden Israels16.16 Uhr: Wachsende Spannungen zwischen Israel und der Schiitenmiliz Hisbollah im Libanon erh�hen die Sorge vor einer weiteren Eskalation im Nahen Osten. Bei einem Angriff Israels auf einen libanesischen Grenzort wurden Medienberichten zufolge in der Nacht zum Mittwoch drei Menschen get�tet.Der den Berichten zufolge von israelischen Kampfflugzeugen angegriffene libanesische Grenzort Bint Dschubail gilt als Hochburg der Hisbollah. Unter den Toten war nach Hisbollah-Angaben einer ihrer K�mpfer. Das israelische Milit�r teilte mit, die Angaben zu pr�fen.Die von der Hisbollah auf Israel abgefeuerten Raketen galten der Miliz zufolge auch einem Marineziel. Nach israelischen Armeeangaben gab es Luftalarm im Grenzort Rosch Hanikra an der Mittelmeerk�ste. Die "Times of Israel" berichtete, mindestens 18 Raketen seien auf Rosch Hanikra abgefeuert worden. Etwa ein Drittel davon habe die Raketenabwehr abgefangen.Bericht: 195 Menschen im Gazastreifen get�tet 14.50 Uhr: Bei israelischen Angriffen im Gazastreifen sind nach Darstellung der dortigen Gesundheitsbeh�rde in den vergangenen 24 Stunden 195 Pal�stinenser get�tet worden. 325 weitere wurden im selben Zeitraum verletzt, wie die der terroristischen Hamas unterstellte Beh�rde weiter mitteilt. Damit sei die Zahl der seit Kriegsbeginn am 7. Oktober get�teten Pal�stinenser auf 21.110 gestiegen, die der Verletzten auf 55.243. Unabh�ngig �berpr�fen lassen sich diese Zahlen nicht.Bericht � Blinken reist kommende Woche erneut nach Nahost14.45 Uhr: US-Au�enminister Antony Blinken wird einem Medienbericht zufolge Ende kommender Woche erneut in den Nahen Osten reisen. Blinken plane Besuche in Israel, Jordanien, in den Vereinigten Arabischen Emiraten, in Saudi-Arabien und Katar, berichtet das Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf Regierungskreise aus den USA, Israel und arabischen Staaten. Es sei seine vierte Reise in die Region und seine f�nfte nach Israel seit Beginn des Gaza-Krieges.Erdo?an vergleicht Netanjahu mit Hitler14.40 Uhr: Der t�rkische Pr�sident Recep Tayyip Erdo?an hat den israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu im Zusammenhang mit dem Gaza-Krieg mit Adolf Hitler verglichen. "Sie haben schlecht �ber Hitler geredet", sagte Erdo?an bei einer Veranstaltung in der t�rkischen Hauptstadt Ankara. "Aber was ist der Unterschied zu Hitler? Sie bringen uns dazu, Hitler zu vermissen. Ist das, was dieser Netanjahu tut, weniger als das, was Hitler tat? Das ist es nicht." Au�erdem sei Hitler nicht so reich wie Netanjahu gewesen. "Er ist reicher als Hitler, er erh�lt Unterst�tzung aus dem Westen." Aus den USA komme alle m�gliche Hilfe. "Und was haben sie mit der ganzen Unterst�tzung gemacht? Sie haben mehr als 20.000 Menschen im Gazastreifen get�tet."Erdo?an sagte, der Gaza-Konflikt sei eine Pr�fung, an der die westlichen Staaten, Institutionen, Journalisten und Medien, der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen und die EU alle gescheitert seien. "Genauso wie es vor 80 Jahren in Nazi-Deutschland war, werden die Wissenschaftler unterdr�ckt und bedroht, die heute den Mut haben, die Grausamkeit in Gaza als solche zu benennen." Deutschland dagegen zahle weiterhin den Preis f�r Hitler. "Deswegen ist Deutschland schweigsam, deswegen ist sein Kopf gebeugt." Erdo?an hat in der Vergangenheit wiederholt mit Hitler-Vergleichen f�r Aufsehen gesorgt.Telekommunikation im Gazastreifen teilweise wiederhergestellt12 Uhr: Die Telekommunikationsdienste im Gazastreifen sind nach pal�stinensischen Angaben teilweise wiederhergestellt. Sie waren am Dienstag als Folge des Gaza-Kriegs erneut ausgefallen. "Wir m�chten die schrittweise R�ckkehr der Kommunikationsdienste (Festnetz, Handy und Internet) im Zentrum und in s�dlichen Bereichen des Gazastreifens bekanntgeben, nach einem Totalausfall, der durch die fortw�hrend Aggression verursacht worden war", schrieb das im Westjordanland ans�ssige pal�stinensische Unternehmen Paltel am Mittwoch auf der Plattform X.Nach T�tung von General: Iran droht Israel mit "m�chtiger Antwort"11.47 Uhr: Irans Verteidigungsminister hat nach der T�tung eines hochrangigen Generals in Syrien mit Vergeltung gedroht. "Zur rechten Zeit am rechten Ort werden wir dem schwachen zionistischen Feind (Israel) eine m�chtige Antwort geben", sagte Mohammed-Resa Aschtiani laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim.Am Montag war der iranische General Sejed-Rasi Mussawi, ein ranghohes Mitglied der iranischen Revolutionsw�chter (IRGC), in einem Vorort der syrischen Hauptstadt Damaskus durch einen mutma�lich israelischen Luftangriff get�tet worden. Der Offizier stand nicht in der �ffentlichkeit, wie �blich bei IRGC-Aktivit�ten in Syrien. Mehr dazu lesen Sie hier.Drei Tote nach israelischen Angriff im Libanon9.35 Uhr: Im Libanon sind bei einem israelischen Angriff nach Medienberichten drei Menschen get�tet worden. Darunter soll laut Angaben der proiranischen Hisbollah auch einer ihrer K�mpfer gewesen sein. Eine weitere Person soll verletzt worden sein, berichtete die libanesische Nachrichtenagentur NNA am Mittwoch. Israelische Kampfflugzeuge haben demnach in der Nacht zu Mittwoch den Grenzort Bint Dschubail angegriffen. Der Ort gilt als Hochburg der Hisbollah und war im Libanon-Krieg 2006 bereits Schauplatz heftiger K�mpfe zwischen der Schiitenmiliz und dem israelischen Milit�r. Das israelische Milit�r pr�ft die Angaben derzeit.Die Hisbollah reklamierte am Mittwoch neue Raketenangriffe auf Israel f�r sich. Es war die Rede von Angriffen auf ein Marineziel. Nach israelischen Armeeangaben gab es Luftalarm in dem israelischen Grenzort Rosch Hanikra an der Mittelmeerk�ste. Die "Times of Israel" berichtete, mindestens 18 Raketen seien auf Rosch Hanikra abgefeuert worden. Etwa ein Drittel davon habe die Raketenabwehr abgefangen.Biden spricht mit Emir von Katar4.12 Uhr: US-Pr�sident Joe Biden hat mit dem Emir von Katar, Scheich Tamim bin Hamad Al Thani, �ber L�sungsm�glichkeiten f�r den Gaza-Krieg gesprochen, wie das Wei�e Haus am Dienstag (Ortszeit) bekanntgab. Sie h�tten "die dringenden Bem�hungen um die Freilassung aller noch von der Hamas festgehaltenen Geiseln, darunter auch amerikanische Staatsb�rger", gesprochen. Auch die laufenden Bem�hungen, den Zugang f�r humanit�re Hilfe in den Gazastreifen zu erleichtern, sei ein Thema des Gespr�chs gewesen.Generalstabschef: Krieg wird viele Monate dauern3.20 Uhr: Der Gaza-Krieg wird nach Einsch�tzung von Israels Generalstabschef noch viele Monate andauern. Die K�mpfe im dichtbesiedelten Gazastreifen gegen die islamistische Hamas erfolgten in einem "komplexen" Umfeld. "Der Krieg wird also noch viele Monate andauern, und wir werden auf verschiedene Weise vorgehen, damit der Erfolg �ber die Zeit erhalten bleibt", sagte Generalstabschef Herzi Halevi am Dienstagabend. "Es gibt keine magischen L�sungen oder Abk�rzungen bei der grundlegenden Zerschlagung einer terroristischen Organisation, sondern nur einen beharrlichen und entschlossenen Kampf", f�gte Halevi hinzu.USA und Israel beraten �ber Gaza-Zukunft2.10 Uhr: Der Nationale Sicherheitsberater des Wei�en Hauses, Jake Sullivan, und der israelische Minister f�r Strategische Angelegenheiten, Ron Dermer, sprechen �ber Pl�ne f�r die Zeit nach dem Krieg. Nach Angaben eines Beamten des US-Pr�sidialamtes geht es dabei unter anderem um die Regierungsf�hrung und die Sicherheit im Gazastreifen. Auch die Freilassung der verbliebenen Geiseln und der �bergang zu einer neuen Phase des Krieges, um die Konzentration auf hochrangige Ziele der Hamas zu maximieren, seien Gegenstand der Gespr�che.Dienstag, 26. DezemberHuthi-Miliz bekennt sich zu Attacke auf Schiff und Drohnenangriffen auf Israel20.10 Uhr: Die vom Iran unterst�tzte Huthi-Miliz im Jemen hat sich zu Angriffen auf ein Schiff im Roten Meer sowie auf Ziele im S�den Israels bekannt. Die Miliz erkl�rt, sie habe das Handelsschiff "MSC United" attackiert und eine Reihe von Drohnen "gegen milit�rische Ziele" in S�disrael eingesetzt.Der britische Handelsschifffahrts-Verband hatte zuvor von Explosionen nahe dem jemenitischen Hafen Hodeida gemeldet. Ein durchfahrendes Schiff und dessen Besatzung seien jedoch in Sicherheit, das Schiff habe seine Fahrt unbeschadet fortgesetzt. Die israelische Armee wiederum hatte das Abfangen eines "feindlichen Luft-Zieles" auf dem Weg nach Israel �ber dem Roten Meer gemeldet.Telekommunikationsdienste im Gazastreifen erneut ausgefallen19.34 Uhr: Die Telekommunikationsdienste im umk�mpften Gazastreifen sind erneut ausgefallen. Die im Westjordanland ans�ssigen pal�stinensischen Kommunikationsunternehmen Jawwal und Paltel melden dies auf der Plattform X, vormals Twitter. Grund sei die "fortw�hrende Aggression" Israels. Gaza sei erneut von der Au�enwelt abgeschnitten.Seit Beginn des Kriegs sind die Kommunikationsnetze in dem abgeriegelten K�stengebiet schon mehrfach ausgefallen. Verbindungen nach au�en waren dabei nur noch mit Satellitenhandys und mitunter von hohen Geb�uden im S�den des Gazastreifens mit israelischen Sim-Karten m�glich.Israel �bergibt an Gaza-�bergang Leichen von 80 Pal�stinensern19.08 Uhr: Israel hat die Leichen von 80 Pal�stinensern �bergeben, die bei K�mpfen im n�rdlichen Gazastreifen get�tet worden waren. Die sterblichen �berreste wurden mit einem Lastwagen �ber den Grenz�bergang Kerem Schalom zur�ck in den Gazastreifen gebracht, wie pal�stinensische Kreise best�tigten. Sie sollten in Rafah im s�dlichen Gazastreifen beigesetzt werden. Die Leichen waren nach Medienberichten w�hrend des Gaza-Kriegs im Norden des Gazastreifens und in der Stadt Gaza von der israelischen Armee mitgenommen und in Israel aufbewahrt worden.Nach Ausweitung israelischer Angriffe noch weniger Raum in Gaza18.42 Uhr: Nach der Ausweitung israelischer Angriffe auch auf den zentralen Abschnitt des Gazastreifens bleibt nach UN-Angaben noch weniger Raum f�r pal�stinensische Binnenfl�chtlinge. Der Gaza-Direktor des UN-Pal�stinenserhilfswerks UNRWA, Thomas White, schreibt auf der Plattform X: "Die Menschen in Gaza sind wieder zum Umzug gezwungen. Mehr Menschen auf weniger Raum." Er stellte dazu Videoaufnahmen einer langen Schlange von Fahrzeugen, die schwer mit Habseligkeiten wie etwa Matratzen beladen waren.White schreibt weiter, dass die Stadt Rafah im S�den des schmalen K�stenstreifens nun "aus den N�hten platzt". Es gebe f�r die Einwohner Gazas keine Atempause, beklagte er und forderte erneut eine humanit�re Feuerpause.Israels Generalstabschef erwartet "viele" weitere Kriegsmonate17.50 Uhr: Israels Generalstabschef Herzi Halevi erwartet nach eigenen Angaben noch eine Fortsetzung des Kriegs im Gazastreifen "um viele Monate". "Es gibt keine Abk�rzungen bei der Aufl�sung einer Terroristenorganisation, nur entschlossenen und beharrlichen Kampf", sagt Halevi bei einem im Fernsehen �bertragenen Besuch an der Grenze zum Gazastreifen. "Wir werden auch die Hamas-F�hrung erreichen, egal ob es eine Woche oder Monate dauert."Bericht: Israels Armee bereitet n�chste Phase im Gaza-Krieg vor17.02 Uhr: Zwei Monate nach Beginn der Bodenoffensive im Gazastreifen, bereitet sich die israelische Armee nach einem Medienbericht auf einen Strategiewechsel vor. Der israelische Sender N12 berichtet unter Berufung auf Milit�rkreise, die Truppen w�rden sich im n�chsten Schritt �berwiegend in eine etwa einen Kilometer breite Pufferzone im Gazastreifen in der N�he des Grenzzauns zu Israel zur�ckziehen. In der neuen Phase � f�r die kein Zeitplan genannt wurde � seien eher punktuelle Eins�tze von Boden- und Marinetruppen sowie der Luftwaffe gegen die Hamas geplant.Die meisten Reservisten sollten in der Phase wieder in den Alltag entlassen werden. Den Krieg gegen die Hamas sollten dann vor allem die regul�ren Truppen fortsetzen, berichtete der Sender. Israel gehe inzwischen davon aus, dass ein Sieg �ber die Terrororganisation Hamas nur im Rahmen eines "Zerm�rbungskriegs" m�glich sei. Dieser k�nne viele Monate oder sogar Jahre dauern. "Um eine neue Realit�t in Gaza zu schaffen, sind aber neben dem milit�rischen Kampf auch ein politischer und wirtschaftlicher Prozess notwendig", hei�t es weiter.Israel: Kirche durch Hisbollah-Rakete getroffen � Ein Verletzter15.42 Uhr: Bei einem Angriff aus dem Libanon hat nach israelischen Milit�rangaben eine Panzerabwehrrakete eine Kirche im Norden Israels getroffen. Dabei sei in dem Ort Ikrit auch ein Zivilist verletzt worden, hei�t es in der Mitteilung der Armee. Nach Medienberichten handelt es sich um den rund 80 Jahre alten W�chter der heiligen St�tte. Soldaten und Sanit�ter seien vor Ort, um medizinische Hilfe zu leisten.Die Armee macht die libanesische Terrororganisation Hisbollah f�r den Vorfall verantwortlich. Die mit dem Iran verb�ndete Miliz hatte zuvor mitgeteilt, sie habe milit�rische Ziele in Israel beschossen und dabei "Volltreffer" erzielt. Auch bei Schomera habe sie israelische Soldaten getroffen. Die griechisch-orthodoxe Kirche in Ikrit liegt s�dwestlich von Schomera.UN-Menschenrechtsb�ro kritisiert intensive Bombardierungen in Gaza15.03 Uhr: Das UN-Menschenrechtsb�ro ist nach Angaben eines Sprechers h�chst besorgt �ber die fortgesetzten israelischen Bombardierungen im mittleren Gazastreifen. Dabei seien seit Heiligabend allein in zwei Fl�chtlingslagern 137 Menschen ums Leben gekommen, teilt das B�ro unter Berufung auf Angaben der Organisation "�rzte ohne Grenzen" mit. Am 24. und 25. Dezember seien Berichten zufolge mehr als 50 Luftschl�ge ausgef�hrt worden.Getroffen worden seien nach diesen Berichten drei Fl�chtlingslager. Alle Stra�en zwischen den Lagern seien zerst�rt worden, was die Versorgung mit Hilfsg�tern deutlich erschwere. Die Versorgungslage sei auch vorher schon katastrophal gewesen.Das UN-Menschenrechtsb�ro erinnert daran, dass die israelischen Streitkr�fte zur Einhaltung des humanit�ren V�lkerrechts alles tun m�ssen, um zu vermeiden, dass Zivilisten zu Schaden kommen. "Warnungen und Evakuierungsanordnungen entbinden sie nicht von allen Verpflichtungen des humanit�ren V�lkerrechts."Drohne vor �gytischem Badeort abgeschossen14.15 Uhr: In der N�he des �gyptischen Urlaubsorts Dahab am Roten Meer wurde nach Angaben aus Sicherheitskreisen eine Drohne abgeschossen. Offen ist zun�chst, wer die Drohne gestartet hat. Augenzeugen berichten Reuters, ein Objekt sei in der N�he von Dahab ins Meer gest�rzt.In der Vergangenheit haben Huthis im Jemen wiederholt Drohnen in Richtung Israel abgefeuert. Die Huthis greifen zudem Handelsschiffe im Roten Meer an, um damit den Kampf der Hamas im Gazastreifen zu unterst�tzen.UN-Nothilfeb�ro: "Blutbad" in Klinik in Gaza6.52 Uhr: Eine Mitarbeiterin des UN-Nothilfeb�ros OCHA hat von erneut ersch�tternden Szenen in einem Krankenhaus im Gazastreifen berichtet. "Was ich im Al-Aqsa-Krankenhaus in Deir al-Balah gesehen habe, war ein absolutes Blutbad", sagte Gemma Connell dem britischen Sender BBC.Es gebe viele Verletzte mit "extrem schweren Wunden, die aber nicht behandelt werden k�nnen, weil so viele Menschen vor ihnen in der Schlange f�r eine Operation stehen und das Krankenhaus v�llig �berlastet ist", schilderte Connell nach ihrem Besuch am Montag. Sie habe dabei mit ansehen m�ssen, "wie ein neunj�hriger Junge mit einer verheerenden Kopfverletzung starb", wurde sie am Dienstag zitiert.Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hatte am selben Tag nach einem Truppenbesuch in dem von Israel abgeriegelten K�stenstreifen gesagt, die Armee werde "den Kampf in den kommenden Tagen vertiefen". Israel handele "in voller �bereinstimmung mit dem V�lkerrecht", schrieb Netanjahu in einem Gastbeitrag f�r das "Wall Street Journal".Netanjahu: Zerschlagung der Hamas Bedingung f�r Frieden1.35 Uhr: Die Zerschlagung der islamistischen Hamas und eine Entmilitarisierung des Gazastreifens sind f�r den israelischen Ministerpr�sidenten Benjamin Netanjahu Voraussetzungen f�r Frieden in dem Gebiet. "Die Hamas muss zerst�rt werden, der Gazastreifen muss entmilitarisiert und die pal�stinensische Gesellschaft muss entradikalisiert werden. Dies sind die drei Voraussetzungen f�r einen Frieden zwischen Israel und seinen pal�stinensischen Nachbarn im Gazastreifen", schreibt Netanjahu in einem am Dienstag ver�ffentlichten Gastbeitrag f�r die Zeitung "Wall Street Journal".Angesichts der hohen Zahl auch ziviler Opfer ist Israels Milit�reinsatz international stark kritisiert worden. Dazu schreibt Netanjahu: "Israel zu Unrecht die Schuld an diesen Opfern zu geben, wird die Hamas und andere Terrororganisationen auf der ganzen Welt nur dazu ermutigen, menschliche Schutzschilde einzusetzen". Und weiter: "Um diese grausame und zynische Strategie unwirksam zu machen, muss die internationale Gemeinschaft voll und ganz der Hamas die Schuld an diesen Opfern geben. Sie muss anerkennen, dass Israel die gr��ere Schlacht des zivilisierten Krieges gegen die Barbarei k�mpft", schreibt der Regierungschef.UN: Kein Platz mehr f�r Vertriebene1 Uhr: Die mehrfach Vertriebenen im Gazastreifen finden nach Angaben der Vereinten Nationen (UN) keinen sicheren Platz mehr in dem K�stenstreifen. "Es gibt keinen sicheren Ort im Gazastreifen", sagt Gemma Connell, Leiterin des UN-B�ros f�r die Koordinierung humanit�rer Angelegenheiten. Viele Pal�stinenser seien den Evakuierungsbefehlen der israelischen Armee gefolgt und h�tten sich in den ausgewiesenen Gebieten in Sicherheit gebracht, um dann festzustellen, dass es in dem dicht besiedelten Gebiet nur noch wenig Platz gebe.Raketenalarm auf israelischem Gebiet nahe Gazastreifen0.45 Uhr: W�hrend Israels Armee verst�rkt gegen die islamistische Hamas im Gazastreifen vorgeht, hat es auf israelischer Seite erneut Raketenalarm gegeben. Wie die israelische Armee in der Nacht zum Dienstag meldete, heulten an der Grenze zum Gazastreifen erneut die Sirenen. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hatte zuvor bei einem Truppenbesuch in dem abgeriegelten K�stenstreifen gesagt, Israel werde "den Kampf in den kommenden Tagen vertiefen".Montag, 25. DezemberHamas lehnt kurze Feuerpause ab und will dauerhaften Waffenstillstand19.48 Uhr: Die Terrororganisation Hamas hat eine nur vor�bergehende Feuerpause im Gaza-Krieg abgelehnt und einen dauerhaften Waffenstillstand gefordert. "Wir bekr�ftigen, dass es keine Verhandlungen ohne eine umfassende Einstellung der Aggression geben wird", teilte die Terrororganisation am Montagabend mit. Die F�hrung der Hamas setze sich mit "aller Kraft f�r ein vollst�ndiges und nicht nur vor�bergehendes Ende der Massaker an unserer Bev�lkerung" ein, stand in der Mitteilung weiter.Die Hamas reagierte damit auf einen arabischen Medienbericht, �gypten habe einen Entwurf zur Beendigung des Gaza-Krieges in mehreren Stufen erarbeitet. Wie der saudische TV-Kanal Aschark News am Sonntag berichtete, ginge es in der ersten Phase darum, eine mindestens zwei Wochen andauernde Feuerpause durchzusetzen. In dieser Zeit sollten auch 40 im Gazastreifen festgehaltene Geiseln gegen 120 in Israel inhaftierte Pal�stinenser ausgetauscht werden. Mehr zu dem Plan lesen Sie hier.Iran wirft Israel T�tung von General vor und k�ndigt Vergeltung an19 Uhr: Ein hochrangiger General der iranischen Revolutionsgarden ist nach Angaben des iranischen Regimes in Syrien bei einem israelischen Luftangriff get�tet worden. General Rasi Mussawi sei am Montag bei einem Angriff des "zionistischen Regimes" in einem s�dlichen Vorort der syrischen Hauptstadt Damaskus get�tet worden, meldete die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna. Der iranische Pr�sident Ebrahim Raisi erkl�rte, Israel werde "mit Sicherheit f�r dieses Verbrechen bezahlen". Die Revolutionsgarden k�ndigten ebenfalls Vergeltung an. Unabh�ngig �berpr�fen lassen sich die Angaben nicht. Lesen Sie hier mehr �ber den Angriff und die Reaktion aus Teheran.Netanjahu k�ndigt Verst�rkung der K�mpfe im Gazastreifen an16 Uhr: Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat eine Verst�rkung des israelischen Milit�reinsatzes im Gazastreifen angek�ndigt. Netanjahu sagte am Montag laut einer Erkl�rung seiner Partei Likud bei einem Treffen mit Likud-Parlamentsabgeordneten, die Armee werde ihre K�mpfe "in den kommenden Tagen intensivieren". Der Krieg werde "lang sein" und sei "nicht nah am Ende". Der Regierungschef war demnach eigenen Angaben zufolge zuvor selbst in den Gazastreifen gereist.Bei einer Rede vor der Knesset versprach Netanjahu sp�ter, die noch im Gazastreifen befindlichen Geiseln der islamistischen Pal�stinenserorganisation Hamas zu befreien. Die israelische Armee brauche jedoch "mehr Zeit", um den milit�rischen Druck auf die Hamas zu erh�hen.Der Krieg zwischen Israel und der Hamas dauert seit mittlerweile 80 Tagen an. Ausl�ser war ein gro�angelegter �berfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober, bei dem rund 1.140 Menschen get�tet und rund 250 weitere als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt worden waren.Israel f�hrt seither massive Angriffe in dem Pal�stinensergebiet � mit dem erkl�rten Ziel, die Hamas zu vernichten. Dabei wurden nach j�ngsten Angaben des Hamas-Gesundheitsministeriums, die nicht unabh�ngig �berpr�ft werden k�nnen, bislang mehr als 20.670 Menschen get�tet.Israels Finanzministerium geht von Krieg bis mindestens M�rz aus14.39 Uhr: Israels Finanzministerium geht nach eigenen Angaben von einem Krieg bis mindestens Anfang M�rz aus. Es seien dabei weitere Ausgaben von mindestens 50 Milliarden Schekel (14 Milliarden Dollar) zu erwarten, sagt ein Vertreter des Ministeriums dem Finanzausschuss der Knesset. Das Haushaltsdefizit werden sich damit fast verdreifachen. Es m�ssten daher die Kosten gesenkt oder die Einnahmen erh�ht werden. Der Vorsitzende des Ausschusses, Mosche Gafni, spricht sich gegen eine Erh�hung der Einkommenssteuer aus. Er unterst�tze jedoch Steuern auf �berm��ige Bankgewinne sowie Ma�nahmen zur F�rderung des Wirtschaftswachstums.Hamas-Chef Sinwar: Keine Unterwerfung unter Bedingungen Israels12.10 Uhr: Der Chef der islamistischen Terrororganisation Hamas im Gazastreifen, Jihia al-Sinwar, gibt sich zwei Monate nach Beginn der israelischen Bodeneins�tze in dem K�stenstreifen siegesgewiss. In einem Brief an den Vorsitzenden des Hamas-Politb�ros, Ismail Hanija, sowie andere Mitglieder des Gremiums schrieb Sinwar nach Hamas-Angaben: "Die Kassam-Brigaden (der bewaffnete Arm der Hamas) f�hren einen erbitterten, brutalen und beispiellosen Kampf gegen die israelischen Besatzungstruppen."Sinwar behauptete, man habe der israelischen Armee schwere Verluste an Leben und Ausr�stung zugef�gt. Die Kassam-Brigaden h�tten mindestens 5.000 israelische Soldaten angegriffen und davon ein Drittel get�tet, ein weiteres Drittel schwer verletzt und ein weiteres Drittel dauerhaft au�er Gefecht gesetzt. Diese Zahlen widersprechen eindeutig den Angaben der israelischen Armee, die von mehr als 150 im Gazastreifen get�teten israelischen Soldaten berichtet.Sinwar schrieb au�erdem, 750 israelische Milit�rfahrzeuge seien vollst�ndig oder teilweise zerst�rt worden. Auch diese Angaben scheinen aufgebl�ht. Die israelische Armee macht dazu keine Angaben. Der Gaza-Chef der Hamas behauptete abschlie�end, die Kassam-Brigaden h�tten die israelischen Truppen "zerschlagen" und seien dabei, sie zu zerschmettern. Auch diese Darstellung widerspricht der Lage. Sinwar schrieb, der bewaffnete Hamas-Arm werde sich den israelischen Bedingungen nicht unterwerfen. Sinwar reagierte damit m�glicherweise auf Berichte �ber einen �gyptischen Vorschlag, den Gaza-Krieg zu beenden. Mehr dazu lesen Sie hier.Maersk will Schiffe wieder durchs Rote Meer fahren lassen11.57 Uhr: Die d�nische Reederei Maersk will nach einer Pause wegen vermehrter Angriffe bald wieder Schiffe durchs Rote Meer fahren lassen. Das Unternehmen bereite sich darauf vor, Schiffen wieder die Durchfahrt zu erm�glichen, teilte Maersk am Sonntagabend mit. Am Samstag sei ihnen best�tigt worden, dass die angek�ndigte Sicherheitsinitiative "Operation Prosperity Guardian" nun eingerichtet sei, um Handelsschiffen die Durchfahrt durch das Rote Meer, den Golf von Aden und den Suezkanal zu erm�glichen."Das ist eine sehr erfreuliche Nachricht f�r die gesamte Branche und die Funktionsf�higkeit des Welthandels", teilte das Unternehmen mit. Die Sicherheit ihrer Besch�ftigten habe oberste Priorit�t. Sie arbeiteten an Pl�nen, um den ersten Schiffen sobald wie m�glich die Durchfahrt zu erm�glichen. Einen Zeitplan nannte das Unternehmen nicht. Noch seien sie in einem fr�hen Stadium.Suche nach Toten nach israelischen Angriffen dauert an9.59 Uhr: Nach schweren israelischen Angriffen im zentralen Abschnitt des Gazastreifen suchen Menschen in den Tr�mmern weiter nach Toten. Das von der Hamas kontrollierte Gesundheitsministerium sprach am Montag von einer gro�en Zahl Toter und Verletzter, um deren Bergung man sich bem�he. Den Angaben zufolge wurden bei Luftangriffen in dem Fl�chtlingsviertel Al-Maghasi mehr als 70 Menschen get�tet. Die Angaben lie�en sich bislang nicht unabh�ngig �berpr�fen.In sozialen Netzwerken kursierten Videos, auf denen Dutzende von wei�en Leichens�cken zu sehen waren. Auch Frauen und Kinder seien unter den Opfern. Auch aus dem Fl�chtlingsviertel Al-Bureidsch kamen Berichte �ber Luftangriffe.Die israelische Armee hatte am Freitag die Menschen in Al-Bureidsch zur Flucht aufgerufen. Sie sollten Schutzr�ume in Deir al-Balah rund sechs Kilometer weiter s�dlich aufsuchen. Viele Einwohner des umk�mpften K�stenstreifens haben jedoch weder Strom noch Internet. Viele werden von solchen Warnungen also gar nicht erreicht. Au�erdem hatte es auch Angriffe in Gebieten gegeben, die Israels Armee als sicher bezeichnet hatte.Iran weist Verantwortung f�r Tanker-Angriff von sich9.04 Uhr: Iran weist Angaben der USA zur�ck, einen Frachter im Indischen Ozean mit einer Drohne angegriffen zu haben. Die Behauptungen w�rden jeder Grundlage entbehren, erkl�rt das Au�enministerium in Teheran. Am Samstag hatte das US-Verteidigungsministerium erkl�rt, der Tanker "Chem Pluto" sei von einer vom Iran aus abgefeuerten Drohne getroffen worden.�gypten legt wohl Drei-Punkte-Plan f�r Frieden vor8.17 Uhr: Seit dem 7. Oktober herrscht Krieg zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas. �gypten hat nun offenbar eine Idee, um die K�mpfe zu beenden. Mehr dazu lesen Sie hier.Bericht: Hamas f�gt Israel mit neuer Taktik hohe Verluste zu7.16 Uhr: Rund zwei Monate nach Beginn der israelischen Bodenoffensive im Gazastreifen sorgt die islamistische Hamas einem Medienbericht zufolge mit einem �bergang zu Guerilla-Taktiken f�r zunehmende Verluste unter Israels Bodentruppen. Wie das "Wall Street Journal" unter Berufung auf einen ranghohen israelischen Offizier berichtete, w�rden die Soldaten nun von Zellen aus nur zwei bis f�nf K�mpfern angegriffen, bevor diese in ihre Tunnel abtauchten.Sie operierten dabei auch aus zivilen Zufluchtsorten heraus und benutzten Frauen und Kinder, um Informationen zu sammeln und Waffen zu transportieren, hie� es. Die Hamas lagere Waffen zudem in Hunderten von leer stehenden H�usern. Dies erm�gliche es ihren K�mpfern, sich frei zu bewegen, sich als Zivilisten auszugeben und sich die Waffen im letzten Moment vor einem Angriff zu greifen.Allein am Wochenende waren nach Angaben der israelischen Armee 14 ihrer Soldaten in K�mpfen im S�den und im Zentrum des abgeriegelten K�stenstreifens gefallen. Mehr dazu lesen Sie hier. Insgesamt seien seit dem Beginn der Bodenoffensive Ende Oktober 153 Soldaten get�tet worden, berichtete die "Times of Israel". Die steigende Zahl habe intern zu Kritik gef�hrt, Israel gef�hrde seine Soldaten, indem es als Reaktion auf die Forderung der USA, die Zahl der zivilen Opfer zu begrenzen, seine Gewaltanwendung zur�ckschraube, schreibt das "Wall Street Journal".Israelische Sicherheitsbeamte und Ministerpr�sident Benjamin Netanjahu bestritten jedoch eine �nderung der Taktik aufgrund des amerikanischen Drucks. Nach Einsch�tzung des vom "Wall Street Journal" zitierten Offiziers, der ein Bataillon in der heftig umk�mpften s�dlichen Stadt Chans Junis kommandiert, k�nnte es noch Monate dauern, bis Israels Armee die Kontrolle �ber die Stadt in der gleichen Weise erlange, wie dies im Norden Gazas erreicht worden sei.Bericht: Israel will �ber neuen Vorschlag zu Kriegsende beraten2 Uhr: Israels Kriegskabinett will nach einem Medienbericht an diesem Montag �ber einen Vorschlag �gyptens zur Beendigung des Gaza-Krieges beraten. Das berichtete die Zeitung "Jerusalem Post" am sp�ten Sonntagabend. Israelische Beamte best�tigten laut der Zeitung "Times of Israel" zuvor, dass �gypten einen neuen Vorschlag f�r eine Feuerpause und die Freilassung weiterer israelischer Geiseln im Gazastreifen unterbreitet habe.Der saudische TV-Kanal Aschark News hatte am selben Tag unter Berufung auf informierte Quellen berichtet, �gyptens Vorschlag sehe eine Beendigung des Krieges in mehreren Stufen vor.In der ersten Phase w�rde es demnach darum gehen, eine mindestens zwei Wochen andauernde Feuerpause durchzusetzen. In dieser Zeit sollten 40 Geiseln freigelassen werden. Im Gegenzug w�rde Israel 120 pal�stinensische Gefangene freilassen. Danach w�rde es um einen pal�stinensischen Dialog unter der Schirmherrschaft �gyptens gehen.Eine dritte Phase sehe dann einen vollst�ndigen Waffenstillstand und ein umfassendes Abkommen zum Austausch von Geiseln und Gefangenen vor. In einem letzten Schritt w�rde Israel seine Armee abziehen, w�hrend alle Vertriebenen zu ihren Wohnorten zur�ckkehren k�nnten.Hamas: 70 Tote bei israelischem Angriff1.21 Uhr: Bei neuen israelischen Angriffen im Gazastreifen sind nach Angaben des von der islamistischen Hamas kontrollierten Gesundheitsministeriums rund 70 Menschen get�tet worden. Es seien mehrere Familien im Fl�chtlingsviertel Al-Maghasi im zentralen Abschnitt des schmalen K�stenstreifens betroffen, teilte ein Sprecher des Ministeriums am Sonntag mit. Die Angaben lie�en sich zun�chst nicht unabh�ngig �berpr�fen. Ein Sprecher der israelischen Armee teilte mit, man untersuche die Berichte.Sonntag, 24. DezemberIsrael: Leichen von Geiseln in Hamas-Tunnel entdeckt22.15 Uhr: Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben die Leichen von insgesamt f�nf Geiseln aus einem Tunnelnetzwerk im n�rdlichen Gazastreifen geborgen. Die sterblichen �berreste der am 7. Oktober aus Israel verschleppten M�nner und Frauen seien in einem sehr weitreichenden und tiefen Tunnelsystem im Bereich des Fl�chtlingsviertels Dschabalia gefunden worden, teilte das Milit�r am Sonntag mit. Nach Angaben der Zeitung "Jerusalem Post" waren zwei der Leichen bereits vor zwei Wochen, drei weitere einige Tage sp�ter gefunden worden.Das Tunnelnetzwerk habe als Kommandozentrale der islamistischen Hamas im n�rdlichen Gazastreifen gedient, hie� es in der Mitteilung der Armee. Sprecher Daniel Hagari zufolge waren von dort aus auch die Angriffe auf Israel am 7. Oktober koordiniert worden. Die Angaben des Milit�rs lie�en sich zun�chst nicht unabh�ngig �berpr�fen.Medienbericht: Islamischer Dschihad zu Gespr�chen in �gypten16.11 Uhr: Eine Delegation der Terrororganisation Islamischer Dschihad ist Medienberichten zufolge zu Gespr�chen �ber den Gaza-Krieg in �gypten eingetroffen. Der staatsnahe �gyptische Fernsehsender Al-Kahira News berichtete auf X (ehemals Twitter), dass auch der Anf�hrer, Ziad Al-Nakhaleh, dabei sei. Die Gruppe Islamischer Dschihad hatte sich an dem Terror�berfall der islamistischen Hamas am 7. Oktober auf Israel beteiligt und nach eigenen Angaben auch Geiseln in den Gazastreifen verschleppt.Hamas-Anf�hrer Ismail Hanija war zuvor bereits mit einer Delegation zu Gespr�chen in �gypten. Arabischen Medien zufolge ist er am Samstag wieder zur�ck nach Katar gereist. Er ist eine der wichtigsten F�hrungsfiguren der Hamas und lebt in Katar.Unter der Vermittlung Katars, �gyptens und der USA hatten sich Israel und die islamistische Hamas Ende November auf eine mehrt�gige Feuerpause im Gaza-Krieg geeinigt, was zur Freilassung von Geiseln und zur Entlassung pal�stinensischer H�ftlinge aus israelischen Gef�ngnissen f�hrte.Israel weist Berichte �ber Armee-Gr�ueltaten als L�gen zur�ck16.10 Uhr: Israel hat Berichte �ber Gr�ueltaten israelischer Soldaten bei einem Krankenhaus im Gazastreifen als L�gen zur�ckgewiesen. Die Armee (IDF) habe nichts mit Leichen zu tun, die beim Kamal Adwan-Krankenhaus in Dschabalia im Norden des Gazastreifens entdeckt worden seien, stand in einer Mitteilung.Unter anderem sei in sozialen Medien ein Video verbreitet worden, in dem ein roter Bulldozer angeblich Menschen bei einem Krankenhaus unter sich begr�bt, hie� es weiter. Dies hatte auch ein Faktencheck der dpa ergeben. Demnach wurde das Video vor mehr als zehn Jahren bei Youtube hochgeladen und zeigt den Angaben zufolge die Niederschlagung eines Protests in der �gyptischen Hauptstadt Kairo. Die sonstigen Angaben beider Seiten lie�en sich zun�chst nicht unabh�ngig �berpr�fen.Bereits vor einer Woche hatte der Nachrichtensender Al-Dschasira berichtet, Israels Armee habe mit einem Bulldozer im Hof des Krankenhauses Zelte von Vertriebenen zerst�rt und dabei auch etwa 20 Menschen get�tet. Der US-Sender CNN berichtete am Samstag dann erneut �ber Angaben pal�stinensischer Augenzeugen, israelische Soldaten h�tten bei dem Krankenhaus mit einem Bulldozer die Leichen bereits begrabener Opfer wieder freigelegt und zusammengeschoben.UN-Sch�tzungen: Rund 50.000 Schwangere im umk�mpften Gazastreifen15.58 Uhr: Im umk�mpften Gazastreifen leben nach UN-Sch�tzungen gegenw�rtig rund 50.000 Schwangere. Es gebe jeden Tag mehr als 180 Geburten, teilte das UN-Pal�stinenserhilfswerk UNRWA auf der Plattform X mit. "�rzte und Hebammen unternehmen alles M�gliche, um sich in sieben (von 22) noch einsatzf�higen UNRWA-Gesundheitszentren um W�chnerinnen und Hochrisiko-Schwangere zu k�mmern", hie� es weiter.Die Lage der Zivilbev�lkerung im Gazastreifen ist vielerorts sehr schlimm. Menschen kampieren in provisorischen Zeltlagern oder im Freien, bei zunehmend schlechtem Wetter.Nach Angaben des UN-Nothilfeb�ros sind im Gazastreifen inzwischen mehr als 1,9 Millionen Menschen Binnenfl�chtlinge, also etwa 85 Prozent der Bev�lkerung. Viele davon haben in �berf�llten UNRWA-Einrichtungen Schutz gesucht.Samstag, 23. DezemberIsraelische Armee: Acht Soldaten in Gaza get�tet6.43 Uhr: Die israelische Armee teilt mit, dass acht Soldaten bei den K�mpfen im Gazastreifen gefallen seien. Damit steigt die Zahl der Verluste seit der Offensive gegen die radikal-islamische Hamas am 20. Oktober auf 154.USA schie�en Drohnen bei Angriff auf US-Zerst�rer ab03.09 Uhr: Die USA haben vier Drohnen im s�dlichen Roten Meer abgeschossen. Sie seien auf einen US-Zerst�rer zugeflogen, teilt die Kommandozentrale der US-Marine mit. Die Drohnen seien aus den von den Huthi-Rebellen kontrollierten Gebieten im Jemen abgefeuert worden.USA: Drohne gegen Frachter vor Indien kam aus dem Iran2.24 Uhr: Die Drohne, die einen mit Chemikalien beladenen Frachter 200 Seemeilen vor der K�ste Indiens angegriffen hat, kam nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums aus dem Iran. Bei dem Angriff handele es sich um den siebten iranischen Angriff auf die Handelsschifffahrt seit 2021, teilte das Pentagon mit. Die iranischen Revolutionsgarden hatten "die USA und ihre Verb�ndeten" vor einer Schlie�ung des Mittelmeeres und anderer Wasserwege gewarnt, "falls die Verbrechen im Gazastreifen fortgesetzt w�rden."Nach Angaben des Pentagons handelt es sich bei dem angegriffenen Frachter um das Schiff eines japanischen Unternehmens unter liberianischer Flagge, das von den Niederlanden betrieben werde.Drohne explodiert in Schiffsn�he vor der K�ste Jemens1.08 Uhr: Eine Drohne ist in der N�he eines Schiffes in der Meeresstra�e von Bab al-Mandab, 45 Seemeilen s�dwestlich von Saleef im Jemen explodiert. Dies meldet die britische Seehandelsagentur UKMTO. Das Schiff sei nicht besch�digt worden. Alle Besatzungsmitglieder seien wohlauf. Der Vorfall werde untersucht.Biden betont Schutz von Zivilisten in Telefonat mit Netanjahu00.53 Uhr: Laut einer Mitteilung des Wei�en Hauses hat US-Pr�sident Joe Biden in einem Telefongespr�ch mit dem israelischen Ministerpr�sidenten Benjamin Netanjahu "die Ziele und Phasen" der Milit�raktion Israels im Gazastreifen er�rtert. Biden habe dabei die "kritische Notwendigkeit" betont, die Zivilbev�lkerung und die Unterst�tzer der humanit�ren Hilfsaktion zu sch�tzen. Es sei sehr wichtig, Zivilisten zu erlauben, sich aus Kampfgebieten zu entfernen. Biden und Netanjahu haben zudem �ber die Bedeutung der Freilassung aller verbleibenden Geiseln gesprochen, erkl�rte das Wei�e Haus.Israels Armee: Haben Bodeneinsatz im Gazastreifen ausgeweitet0.32 Uhr: Die israelische Armee hat ihren Bodeneinsatz im Gazastreifen am Wochenende nach eigenen Angaben ausgeweitet. Wie Armeesprecher Daniel Hagari mitteilte, seien die Truppen in "komplexe Gefechte in dicht besiedelten Gebieten" verwickelt. Sie w�rden dabei in weitere Hochburgen der islamistischen Hamas vordringen. Bisher h�tten die Bodentruppen etwa 30.000 Sprengk�rper, darunter Panzerabwehrraketen und Raketen im Besitz der islamistischen Hamas zerst�rt oder beschlagnahmt. Das Milit�r hatte zuvor mitgeteilt, einen ranghohen Hamas-Funktion�r, der f�r den eigenen Waffennachschub verantwortlich gewesen sei, get�tet zu haben.Die Soldaten k�mpften weiter in dicht besiedelten Gebieten wie der s�dlichen Stadt Chan Junis und sp�rten vor allem in den Tunneln im Untergrund "terroristische Infrastrukturen" auf, erkl�rte der Armeesprecher. Daher habe man die technischen Kr�fte deutlich verst�rkt. Die Kapazit�ten der dort k�mpfenden Division w�rden in den kommenden Tagen weiter ausgebaut. Die Zerst�rung der Tunnel sei zeitaufwendig.Samstag, 23. DezemberIran weist Mitwirkung an Huthi-Angriffen auf Handelsschiffe zur�ck19 Uhr: Der Iran hat den Vorwurf der USA zur�ckgewiesen, an den Angriffen der jemenitischen Huthi-Rebellen auf Handelsschiffe beteiligt zu sein. Die bewaffneten "Widerstands"-Gruppen gegen Israel h�tten "ihre eigenen Mittel" und handelten auf der Basis "ihrer eigenen Entscheidungen und F�higkeiten", sagt der stellvertretende iranische Au�enminister Ali Bagheri der Nachrichtenagentur Mehr.Bagheri reagierte damit auf �u�erungen der Sprecherin des Nationalen US-Sicherheitsrats, Adrienne Watson, vom Freitag, wonach der Iran "ma�geblich an der Planung der Eins�tze gegen Handelsschiffe im Roten Meer beteiligt" gewesen sei.Dass "bestimmte M�chte wie die Amerikaner und die Israelis unter den Angriffen der Widerstandsbewegung zu leiden haben", sollte "keinesfalls deren St�rke in der Region in Frage stellen", f�gt der iranische Vize-Au�enminister hinzu.Israel: Verantwortlichen f�r Hamas-Waffennachschub in Gaza get�tet18.10 Uhr: Das israelische Milit�r hat nach eigenen Angaben einen hochrangigen Funktion�r der Terrororganisation Hamas get�tet, der demnach f�r den Waffennachschub der Terrororganisation verantwortlich war. Hassan al-Atrasch sei am Freitag bei einem gezielten Luftangriff in Rafah im s�dlichen Gazastreifen get�tet worden, teilt die israelische Luftwaffe auf X, vormals Twitter, mit.Al-Atrasch habe die Produktion und Verteilung von Waffen im Gazastreifen sowie den Schmuggel von R�stungsg�tern aus dem Ausland organisiert, hei�t es in der Mitteilung. Auch militante Pal�stinenser im israelisch besetzten Westjordanland habe er mit Waffen versorgt. Die Angaben lie�en sich zun�chst nicht unabh�ngig �berpr�fen. Pal�stinensische Medien hatten am Freitag berichtet, dass bei einem Luftschlag in Rafah drei Menschen ums Leben gekommen seien.Hamas will Kontakt zu Terroristen mit f�nf Geiseln verloren haben17.11 Uhr: Die Terrororganisation Hamas hat nach eigenen Angaben den Kontakt zu einer ihrer Gruppen verloren, die f�nf israelische Geiseln im Gazastreifen festh�lt. Zum Abbruch der Kommunikation sei es infolge eines israelischen Luftangriffs im Gazastreifen gekommen, teilt ein Sprecher der Kassam-Brigaden, des milit�rischen Fl�gels der Hamas, in Gaza mit. Die Terrororganisation glaubt demnach, dass die f�nf Geiseln bei den israelischen Angriffen ums Leben gekommen seien. Belege daf�r legte der Sprecher keine vor. Unabh�ngig �berpr�fen lie�en sich diese Angaben nicht. Von israelischer Seite gab es zun�chst keine Stellungnahme.Israel setzt Offensive auch nach UN-Resolution fort14.56 Uhr: Israel hat seine massiven Angriffe im Gazastreifen auch nach der Resolution des UN-Sicherheitsrats zu humanit�ren Hilfslieferungen in das Pal�stinensergebiet fortgesetzt. Die Terrororganisation Hamas meldet schweren Beschuss in mehreren St�dten. Die israelische Armee ver�ffentlichte Aufnahmen, die Soldaten beim Einsatz in Ruinen zeigten. Israel hatte nach dem Votum des UN-Sicherheitsrates angek�ndigt, an seinem Vorgehen gegen die Hamas festzuhalten.Das von der Terrororganisation Hamas kontrollierte Gesundheitsministerium teilt mit, bei einem Angriff auf ein Haus in der Fl�chtlingssiedlung Nuseirat im Zentrum des Gazastreifens seien 18 Menschen get�tet worden. Die israelische Armee setze den "schweren Artilleriebeschuss" in der Stadt Gaza und in Dschabalija im Norden sowie Deir al-Bala im Zentrum fort. Auch im Bereich Chan Junis im S�den gab es Angriffe, wie Bilder der Nachrichtenagentur AFP zeigten.Bericht: Mehr als 70 Verwandte in Gaza umgekommen13.54 Uhr: In der Stadt Gaza sollen nach Angaben der Vereinten Nationen bei einem Luftangriff wom�glich mehr als 70 Verwandte gleichzeitig ums Leben gekommen sein. Darunter war ein Mitarbeiter des UN-Entwicklungsprogramms (UNDP), wie die Organisation mitteilt. Israels Armee teilt mit, sie versuche, den Bericht zu pr�fen.Der langj�hrige Mitarbeiter Issam Al Mughrabi (56) sei mit seiner Frau (53) sowie seinen drei S�hnen und zwei T�chtern im Alter zwischen 13 und 32 Jahren ums Leben gekommen, berichtet das UNDP. Mit ihm seien Berichten zufolge rund 70 weitere Angeh�rige aus seinem Verwandtenkreis get�tet worden. In arabischen Medienberichten ist von 76 Toten die Rede. "Dieser Krieg muss enden", sagt UNDP-Chef Achim Steiner. "Keine Familie sollte den Schmerz und das Leid erleben, das Issams Familie und unz�hlige andere durchmachen."Israels Milit�r: 200 Terroristen im Gazastreifen festgenommen11.51 Uhr: Israelische Einsatzkr�fte haben im Gazastreifen innerhalb einer Woche Armeeangaben zufolge mehr als 200 Mitglieder pal�stinensischer Terrororganisationen festgenommen. Die Terroristen der Hamas und des Islamischen Dschihad seien f�r Befragungen nach Israel gebracht worden, hei�t es vom Milit�r. "Einige der Akteure stellten sich freiwillig", teilt die Armee mit. Die Angaben lie�en sich zun�chst nicht unabh�ngig �berpr�fen. Insgesamt seien bislang mehr als 700 Mitglieder von Terrororganisationen in dem K�stengebiet festgenommen worden.Israels Armee hat erneut Hisbollah-Ziele im Libanon angegriffen11.22 Uhr: Israels Milit�r hat eigenen Angaben zufolge erneut Ziele der Hisbollah im S�dlibanon angegriffen. Soldaten h�tten im Nachbarland in der Nacht und am Morgen unter anderem ein Milit�rgel�nde der Schiitenmiliz attackiert, teilt die Armee mit. Sie meldet zudem Artillerieangriffe auf das libanesische Grenzgebiet.Die libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtet von drei israelischen Luftangriffen im S�dlibanon. Es gibt derzeit keine Berichte �ber Angriffe der Hisbollah auf Ziele in Israel. Die israelische Armee �u�ert sich auf Anfrage dazu zun�chst nicht.Seit Beginn des Gaza-Krieges nach dem Hamas-Massaker in Israel am 7. Oktober kommt es immer wieder zu gegenseitigem Beschuss zwischen Israels Armee und militanten Gruppierungen wie der Hisbollah in der israelisch-libanesischen Grenzregion. Es ist die schwerste Eskalation seit dem zweiten Libanon-Krieg 2006.Iran droht mit Blockade des Mittelmeers11.13 Uhr: Die iranischen Revolutionsgarden drohen nach einem Bericht der iranischen Nachrichten-Agentur Tasnim mit der Blockade des Mittelmeers. Die USA und ihre Verb�ndeten sollten sich auf die Schlie�ung des Mittelmeeres, der Stra�e von Gibraltar und anderer Wasserwege einstellen, falls die Verbrechen im Gazastreifen fortgesetzt w�rden, zitiert Tasnim Brigadegeneral Mohammad Resa Naqdi.Der Iran hat keinen direkten Zugang zum Mittelmeer. Er ist unter anderem mit der radikal-islamischen Hamas im Gazastreifen, der Hisbollah-Miliz im Libanon und den Huthi-Rebellen im Jemen verb�ndet. Naqdi sprach laut Tasnim von "der Geburt neuer Widerstandskr�fte und der Schlie�ung anderer Wasserwege".Frachter von Drohne getroffen11.04 Uhr: Ein Frachter ist nach Angaben der britischen Firma f�r Schifffahrtssicherheit Ambrey im Arabischen Meer von einer Drohne getroffen worden. Die Besatzung des unter liberianischer Flagge fahrenden Chemikalien-Tankers habe den daraufhin entstandenen Brand l�schen k�nnen. In den Frachter, der einen nicht n�her erl�uterten israelischen Bezug habe, sei Wasser eingedrungen. Das Schiff habe sich rund 200 Kilometer s�dwestlich vom indischen Hafen Veraval befunden. Die indische Marine habe sich eingeschaltet.Angriffe auf Schiffe: USA beschuldigen den Iran11.02 Uhr: Der Iran ist nach US-Geheimdienstinformationen tief in die Planung der Angriffe von Huthi-Rebellen auf Schiffe im Roten Meer verwickelt. Die Drohnen und Raketen, die bei den Attacken eingesetzt wurden, seien vom Iran bereitgestellt worden, sagt die Sprecherin des Nationalen Sicherheitsrates der USA, Adrienne Watson, dem Sender CNN. Sie bezieht sich dabei auf k�rzlich freigegebene Informationen der Geheimdienste. Dar�ber hinaus habe der Iran auch �berwachungssysteme zur Verf�gung gestellt, "die entscheidend f�r die Angriffe der Huthi waren".Zwar habe der Iran operative Entscheidungen den Huthi �berlassen, sagt Watson weiter. Ohne die Unterst�tzung der Islamischen Republik seien die Rebellen im Jemen jedoch nur schwer in der Lage, die Routen der Handelsschiffe im Roten Meer und dem Golf von Aden effektiv zu verfolgen und Angriffe zu ver�ben. Im vergangenen Monat haben die mit dem Iran verb�ndeten Huthi-Rebellen nach Angaben von CNN mehr als 100 Angriffe auf etwa ein Dutzend Handelsschiffe ver�bt.Zum besseren Schutz der wichtigen Schifffahrtsroute durch das Rote Meer, die zum Suezkanal f�hrt, haben die USA Anfang der Woche eine Milit�rallianz ins Leben gerufen. Israel will ungeachtet der Resolution im UN-Sicherheitsrat an Vorgehen festhalten5.30 Uhr: Ungeachtet der j�ngsten Resolution des UN-Sicherheitsrats zu umfassenden humanit�ren Hilfslieferungen in den Gazastreifen will Israel an seinem Vorgehen gegen die Hamas festhalten. Israels Au�enminister Eli Cohen erkl�rte nach der Abstimmung, sein Land werde "den Krieg im Gazastreifen" gegen die islamistische Pal�stinenserorganisation so lange fortsetzen, bis diese "eliminiert" sei und die von ihr noch immer festgehaltenen 129 Geiseln befreit seien.Der UN-Sicherheitsrat hatte nach tagelangen Diskussionen in einer m�hsam ausgehandelten Resolution umfassende humanit�re Hilfslieferungen in den Gazastreifen gefordert. In dem Krieg zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas m�ssten alle Seiten die "sichere und ungehinderte Lieferung von humanit�rer Hilfe in gro�em Umfang" erm�glichen, hei�t es in der am Freitag in New York verabschiedeten Resolution. Auf den Aufruf zu einer sofortigen Feuerpause wurde darin verzichtet.Freitag, 23. Dezember 2023Biden: "Untr�stlich" �ber Tod eines Amerikaners in Hamas-Gewalt23.45 Uhr: US-Pr�sident Joe Biden sich "untr�stlich" �ber die Nachricht vom Tod eines Amerikaners in Hamas-Gewalt gezeigt. "Wir beten weiterhin f�r das Wohlergehen und die sichere R�ckkehr seiner Ehefrau Judy", teilte Biden mit. Der 73-J�hrige sei von den Hamas-Terroristen bereits am 7. Oktober ermordet worden, meldeten die Zeitungen "Haaretz" und "Jerusalem Post" zuvor unter Berufung auf seinen Heimatort Nir Oz. Sie h�tten seine Leiche mit in den Gazastreifen genommen. Der Mann war zuvor als Geisel gelistet worden.Der Jazz-Musiker besa� Medien zufolge neben der US- auch die israelische Staatsb�rgerschaft. Seine Frau, ebenfalls Doppelstaatlerin, wurde auch am 7. Oktober in den Gazastreifen verschleppt. Biden bekr�ftigte sein Versprechen, die weiter von der Hamas festgehaltenen Geiseln zu befreien. "Wir werden nicht aufh�ren, daran zu arbeiten, sie nach Hause zu bringen", schrieb er.Terrororganisation Hamas kritisiert UN-Resolution22.35 Uhr: Die Terrororganisation Hamas kritisiert die UN-Resolution. Der Schritt sei unzureichend, hei�t es in einer Erkl�rung unter Verweis auf die humanit�re Lage im Gazastreifen.Im Gegensatz dazu nennt die Pal�stinenser-Regierung im Westjordanland die UN-Resolution einen "Schritt in die richtige Richtung". Dieser k�nne dazu beitragen, "das Leid unseres Volkes im Gazastreifen zu lindern", hei�t es in einer Erkl�rung des Au�enministeriums.Weltsicherheitsrat fordert mehr humanit�re Hilfen f�r Gazastreifen18.36 Uhr: Der Weltsicherheitsrat hat sich nach tagelangem Ringen auf eine Resolution f�r mehr humanit�re Hilfen im Gazastreifen geeinigt. Mehr dazu lesen Sie hier.Israels UN-Botschafter Gilad Erdan kritisiert die Resolution: "Dass sich die UN nur auf die Hilfsma�nahmen f�r den Gazastreifen konzentrieren, ist unn�tig und von der Realit�t abgekoppelt", sagt er. Israel erlaube bereits die ben�tigten Hilfslieferungen. "Die UN h�tten sich auf die humanit�re Krise der Geiseln konzentrieren sollen."Bericht: Israels Armee setzt zerst�rerischste Bombe in zivilen Gebieten Gazas ein18 Uhr: Israels Armee (IDF) setzt im s�dlichen Gazastreifen offenbar eine ihrer zerst�rerischsten Bomben ein � in Gebieten, die sie f�r Zivilistinnen und Zivilisten eigentlich als sicher ausgewiesen hatte. Das berichtet die "New York Times" unter Berufung auf eine Videoanalyse von Satellitenaufnahmen und Einsch�tzungen von US-Milit�rexperten. Demnach setze die IDF offenbar regelm��ig Bomben ein, die knapp 1.000 Kilogramm wiegen und so einen Krater von mehr als zw�lf Metern Durchmesser hinterlasse.Im s�dlichen Gazastreifen habe die "New York Times" anhand dieser Angaben mindestens 208 Krater in Satellitenbildern und Drohnenaufnahmen feststellen k�nnen. Diese lie�en darauf schlie�en, dass die Bomben eine "allgegenw�rtige Bedrohung f�r Zivilisten darstellen, die im S�den des Gazastreifens Sicherheit suchten." Die IDF wollte sich auf Anfrage des US-Mediums nicht n�her zu dem m�glichen Einsatz der Bomben �u�ern. Israels Priorit�t sei die Zerst�rung der Hamas, "Fragen dieser Art" w�rden zu einem sp�teren Zeitpunkt gepr�ft werden. Die IDF versuche den Schaden f�r die Zivilbev�lkerung jedoch zu begrenzen. Wie Experten im Gespr�ch mit der "New York Times" erkl�ren, wird der Bombentyp, den Israels Armee einsetzt, zwar von mehreren westlichen Armeen eingesetzt, vom US-Milit�r jedoch mittlerweile nicht mehr in dicht besiedelten Gebieten verwendet. Grund daf�r sei seine Zerst�rungskraft.Nach Beschuss aus Libanon: Israel greift Hisbollah-Stellungen an16.17 Uhr: Israelische Kampfjets haben nach Angaben der Armee erneut Stellungen der Terrororganisation Hisbollah im S�dlibanon angegriffen. Die Attacke erfolgte als Reaktion auf mehrere Raketenangriffe der Miliz auf Ziele im Norden Israels, teilt die Armee mit.Die israelische Artillerie habe zun�chst die Stellungen beschossen, aus denen heraus die Raketen abgefeuert worden waren. Anschlie�end stiegen israelische Kampfjets auf, die die Raketenstellungen angriffen. Dar�ber hinaus seien "Terror-Infrastruktur" sowie milit�rische Einrichtungen der Hisbollah getroffen worden.Das israelische Milit�r machte zun�chst keine Angaben, ob es bei den Raketenangriffen auf israelischer Seite Tote oder Verletzte gab. Die Terrororganisation gab bekannt, dass ihre Angriffe israelischen Kasernen und Truppenkonzentrationen im Norden Israels gegolten hatten. Zugleich seien bei den israelischen Angriffen zwei Hisbollah-Terroristen get�tet worden, hei� es weiter. Von unabh�ngiger Seite lie�en sich diese Angaben zun�chst nicht �berpr�fen.Israelisch-amerikanischer Mann in Hamas-Gewalt tot16.10 Uhr: Ein 73 Jahre alter Mann in der Gewalt der Hamas ist Zeitungsberichten zufolge tot. Terroristen h�tten ihn bereits am 7. Oktober ermordet und seine Leiche mit in den Gazastreifen genommen, melden die Zeitungen "Haaretz" und "Jerusalem Post" unter Berufung auf seinen Heimatort Nir Oz. Seine Leiche sei noch im Gazastreifen.Der Jazz-Musiker besa� Medien zufolge neben der US- auch die israelische Staatsb�rgerschaft. Seine Frau, ebenfalls Doppelstaatlerin, wurde auch am 7. Oktober in den Gazastreifen verschleppt.Das Paar habe zum Zeitpunkt des Massakers einen Spaziergang durch den Kibbuz gemacht. Terroristen h�tten ihrem Mann in den Kopf und ihr in den Arm geschossen, berichtete die Frau Medien zufolge Nachbarn am Telefon, als sie um Hilfe rief. Seitdem habe es kein Lebenszeichen mehr von den beiden gegeben.EU bereitet Unterst�tzung Milit�reinsatz Rotes Meer vor16.00 Uhr: Die EU bereitet eine Beteiligung an der US-Initiative zur Sicherung der Handelsschifffahrt im Roten Meer vor. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur hat der EU-Au�enbeauftragte Josep Borrell einen Vorschlag gemacht, wie daf�r das Mandat der bereits existierenden Antipiraterie-Operation Atalanta ausgeweitet werden k�nnte. Er wird derzeit von den 27 EU-Staaten gepr�ft und soll m�glichst kurzfristig formalisiert werden.Bei einem EU-Treffen �u�erte nach Angaben von Diplomaten nur noch Spanien einen Vorbehalt gegen den Plan f�r die Mandats�nderung. In Br�ssel wird gehofft, dass er auf innenpolitische Differenzen in Madrid zur�ckzuf�hren ist, die z�gig beigelegt werden k�nnen.Die von den USA ins Leben gerufene Operation "Prosperity Guardian" (etwa: H�terin des Wohlstands) sieht vor, die internationale Milit�rpr�senz im Roten Meer deutlich zu verst�rken.Pal�stinenserbeh�rde bekommt dreistelligen Millionenbetrag von der EU15.50 Uhr: Die Pal�stinenserbeh�rde im Westjordanland bekommt von der EU weitere Finanzhilfen im Umfang von mehr als 118 Millionen Euro. Die Billigung der Mittel sei nach einer sorgf�ltigen Pr�fung erfolgt, teilt EU-Kommissionspr�sidentin Ursula von der Leyen mit. Derzeit werde nachgedacht, wie eine k�nftige l�ngerfristige Unterst�tzung aussehen k�nnte. Planungen f�r 2024 gibt es bereits.Der bewilligte Millionen-Betrag kommt nach Kommissionsausgaben aus einem schon existierenden Topf f�r Pal�stinenser-Hilfen, der f�r die Jahre 2021 bis 2024 etwa 1,2 Milliarden Euro umfasst. Die Finanzhilfe f�r die Pal�stinensische Autonomiebeh�rde soll es unter anderem erm�glichen, dass in ihrem Zust�ndigkeitsbereich Geh�lter und Pensionen f�r Beamte sowie Sozialhilfeleistungen f�r arme Familien gezahlt werden k�nnen.Nach dem Anschlag der Terrororganisation Hamas auf Israel am 7. Oktober hatte die EU ihre Hilfen f�r die Pal�stinenser einer sorgf�ltigen �berpr�fung unterzogen. Bei dieser wurden allerdings keine Belege daf�r gefunden, dass mit EU-Geldern indirekt Terroraktivit�ten oder andere unbeabsichtigte Dinge finanziert wurden.Bericht: Israelische Beweise f�r Hamas-Zentrale unter Shifa-Klinik nicht eindeutig genug14.04 Uhr: Die Belege der israelischen Armee (IDF) f�r die Erst�rmung des Shifa-Krankenhauses im Gazastreifen reichen einem Medienbericht zufolge nicht aus, um das rigorose Vorgehen der Armee zu rechtfertigen. Die IDF begr�ndete ihr Vorgehen mit der Behauptung, unter der Klinik bef�nde sich eine Zentrale der Terrororganisation Hamas. Journalisten der "Washington Post" kommen jedoch zu dem Schluss, dass es keine Hinweise auf die milit�rische Nutzung der R�ume im Tunnelnetzwerk unter der Klinik gebe.Auch sei keines der f�nf Hauptgeb�ude des Krankenhauses direkt mit dem Tunnelnetzwerk verbunden. Die "Washington Post" bezweifelt daher, dass die von der Hamas genutzte Tunnelanlage aus dem Inneren der Klinik betreten werden kann. Sie werteten dem Bericht zufolge Satellitenbilder, �ffentlich zug�ngliches Bildmaterial und Ver�ffentlichungen der israelischen Armee aus. Diese reichten ihrem Bericht zufolge schlussendlich nicht aus, um das Vorgehen der IDF zu rechtfertigen.Auf Anfrage der Zeitung erkl�rte ein Sprecher der israelischen Armee, die IDF habe gen�gend Beweise vorgelegt, um die Erst�rmung des Krankenhauses zu rechtfertigen. Weitere Informationen wolle man nicht ver�ffentlichen. Die israelische Armee hatte das Krankenhaus vor der St�rmung am 15. November tagelang belagert und Luftangriffe auf die Klinik ausge�bt.Israel fordert weitere Anwohner im Gazastreifen zur Flucht auf12.16 Uhr: Israels Milit�r hat die Anwohner des Fl�chtlingslagers Al-Bureidsch im Zentrum des Gazastreifens zur Flucht aufgerufen. Die Menschen sollen Schutzr�ume in Deir al-Balah rund sechs Kilometer weiter s�dlich aufsuchen, wie ein Sprecher der Armee am Freitag auf der Plattform X (vormals Twitter) auf Arabisch mitteilte. Die Aufforderung gilt demnach auch f�r Menschen aus anderen Vierteln im Norden sowie im Zentrum des K�stengebiets. Einen Zeitrahmen daf�r nannte die Armee nicht. Israel hatte k�rzlich angek�ndigt, die Bodenoffensive auf weitere Gebiete im Gazastreifen ausdehnen zu wollen.Der Armee-Sprecher k�ndigte f�r Freitag eine vierst�ndige humanit�re taktische Kampfpause in einem Viertel Rafahs im S�den des Gazastreifens an. Diese solle die Versorgung der Menschen erleichtern.Im S�den Gazas leben jetzt mehr als 12.000 Menschen pro Quadratkilometer10.58 Uhr: Im Gazastreifen leben durch die von Israel angeordneten R�umungen weitreichender Landstriche inzwischen Hunderttausende Menschen auf kleinstem Raum. Die Bev�lkerungsdichte in der Region Rafah im S�den an der Grenze zu �gypten liege bei mehr als 12.000 Personen pro Quadratkilometer, berichtete das UN-Nothilfeb�ro OCHA am Freitag.Das entspricht viermal so viel wie vor Beginn der j�ngsten Eskalation am 7. Oktober, die mit dem �berfall von Terroristen aus dem Gazastreifen auf Israel begann. Israel reagiert darauf seitdem mit massiven Angriffen, weil es die im Gazastreifen herrschende terroristische Pal�stinenserorganisation Hamas zerst�ren will. Zum Vergleich: In Berlin leben im Schnitt rund 4.100 Menschen auf einem Quadratkilometer, in der Hauptstadt von Bangladesch, Dhaka, sind es etwa 23.000 pro Quadratkilometer.Hamas-Ministerium meldet mehr als 20.000 Tote in Gaza9.31 Uhr: Bei Angriffen Israels auf den Gazastreifen sind nach Angaben der dortigen Gesundheitsbeh�rde inzwischen mehr als 20.000 Menschen get�tet worden. Seit dem Beginn der Vergeltungsangriffe des israelischen Milit�rs f�r den �berfall von Hamas-Terroristen auf Israel am 7. Oktober seien im Gazastreifen 20.057 Menschen get�tet und 53.320 verletzt worden, teilt die Beh�rde mit. Die Gesundheitsbeh�rde im Gazastreifen wird von der Hamas kontrolliert. Die Angaben lassen sich nicht unabh�ngig best�tigen.UN warnen vor "unmittelbarer Hungersnot" im Gazastreifen7.58 Uhr: Die gesamte Bev�lkerung des Gazastreifens ist nach UN-Angaben von einer "unmittelbaren Hungersnot" bedroht. "Wir warnen seit Wochen davor, dass jeder Tag, der vergeht, angesichts der Entbehrungen und der Zerst�rung nur noch mehr Hunger, Krankheit und Verzweiflung f�r die Menschen im Gazastreifen mit sich bringt", schrieb UN-Nothilfekoordinator Martin Griffiths am Donnerstag im Onlinedienst X (vormals Twitter).Laut einer am Donnerstag ver�ffentlichten UN-Studie zur f�nfstufigen Skala f�r Ern�hrungsunsicherheit (IPC) ist das "wahrscheinlichste Szenario", dass bis Anfang Februar "die gesamte Bev�lkerung im Gazastreifen (etwa 2,2 Millionen Menschen)" vom Hunger in einer "Krise oder schlimmer" betroffen sein wird. Dies sei "der h�chste Anteil an Menschen, die von akuter Ern�hrungsunsicherheit betroffen sind, den die IPC-Initiative jemals f�r ein bestimmtes Gebiet oder Land ermittelt hat", hie� es.USA: �ber 20 L�nder beteiligen sich an Milit�rb�ndnis im Roten Meer6.43 Uhr: Mehr als 20 L�nder haben sich nach Angaben der USA angesichts der Angriffe von Huthi-Rebellen bislang bereit erkl�rt, bei der Milit�rallianz zum Schutz von Schiffen im Roten Meer mitzumachen. Seit der Ank�ndigung der "Operation Prosperity Guardian" (etwa: H�ter des Wohlstands) h�tten auch Australien und Griechenland ihre Teilnahme bekannt gegeben, sagte Pentagon-Sprecher Pat Ryder auf einer Pressekonferenz am Donnerstag (Ortszeit). Er betonte, das B�ndnis stehe anderen L�ndern offen. Es sei ihnen aber �berlassen, �ber ihre Beteiligung �ffentlich zu sprechen.Der entscheidende Punkt sei, dass es sich um ein internationales Problem handele, das eine internationale Antwort erfordere. "Wir werden also weiter mit dieser Koalition der Willigen zusammenarbeiten, und alle L�nder werden in der Lage sein, das beizutragen, was sie f�r m�glich halten", erg�nzte der Sprecher des Verteidigungsministeriums. In manchen F�llen werde das Schiffe umfassen. In anderen F�llen k�nnte es sich um Personal oder andere Arten der Unterst�tzung handeln.Huthi-Angriffe im Roten Meer: Noch kein Verkehrsanstieg im Panamakanal5.50 Uhr: Der Panamakanal-Beh�rde zufolge konnte aufgrund der derzeitigen Situation im Roten Meer, wo jemenitische Huthi-Rebellen Schiffe dazu zwingen, ihre Transponder umzuleiten oder abzuschalten, noch kein Anstieg des Schiffverkehrs verzeichnet werden. "Bisher haben wir keinen nennenswerten Anstieg der Zahl der Schiffe beobachtet, die in direktem Zusammenhang mit der aktuellen Situation im Roten Meer stehen", erkl�rt die Panamakanal-Beh�rde schriftlich gegen�ber der Nachrichtenagentur Reuters.Anfang dieses Monats erh�hte die Beh�rde die Zahl der zugelassenen Schiffe von 20 auf 24. Die mit dem Iran verb�ndeten Huthi greifen als Reaktion auf den Krieg im Gazastreifen seit Wochen Schiffe an, die durch die Bab al-Mandab-Stra�e am s�dlichen Ende des Roten Meeres fahren. Hapag-Lloyd gab deswegen diese Woche bekannt, dass sie bis Ende des Jahres 25 Schiffe vom Suezkanal umleiten werde, da die Frachtraten und die S
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